Bühnenbild-Aufgabenbereiche
RettungstechnikenRettungstechniken

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  1. Die Bergwacht
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Je nach Beschaffenheit des Geländes sind unsere ausgebildeten Einsatzkräfte für verschiedenste Einsatzszenarien geschult.

In schwierigem, unwegsamen oder steilen Gelände sichern unsere Einsatzkräfte mittels Seilzugangstechnik einen sicheren Einsatzablauf ab. Nachdem je nach Einsatzlage ein Retter gesichert zum Patienten gelangt und mit der Versorgung beginnen kann, bauen weitere Kameraden einen Standplatz auf, um später mit einer seilgesicherten Schleifkorbtrage den Patienten transportieren zu können. 

Je nach Lage kann nach unten abgelassen oder mittels Flaschenzug die Rettungsmannschaft nach oben gezogen werden.

Zu jedem Zeitpunkt sind so die Einsatzkräfte sowie der Patient bei unsicherem Stand gesichert.

Unsere Einsätzkräfte sind trainiert, bei Ausfällen von Liftanlagen eine Evakuierung der Fahrgäste sicherstellen zu können.

In 2er Teams wird nach einem festgelegten Rettungskonzept Personen aus einem Sessel oder einer Kabine gerettet. Der sogenannte Retter fährt am Tragseil der Anlage gesichert durch den Helfer auf der Seilbahnstütze bis zum "Fahrzeug" ab. Hier beginnt der Retter mit eine eventuellen medizinischen Erstversorgung und seilt anschließend die Insassen nacheinander zum Boden ab.

Unsere Kameraden üben diese Rettungsmethode mindestens zwei mal jährlich, um jederzeit bei einem Ernstfall die nötige Routine der Handhabungen zu besitzen.

Unsere Einsatzkräfte sind in der Lage, verunfallte Kletterer oder Wanderer an Felswänden zu retten.

Mittels verschiedensten Hilfsmitteln der Klettertechnik und standartisierten Rettungsverfahren, kann beinahe jede Einsatzlage bewältigt werden.

Eine recht spezielle Rettungsmethode stellt die sogenannte "Rettung aus Bäumen" dar.

Um beispielsweise verunfallte Gleitschirmflieger aus Bäumen retten zu können, ist es nötig, ersteimal an den Unfallort heranzukommen. Mittels persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz steigt ein Retter ausgerüstet mit Baumsteigeisen und Schlingenmaterialien gesichert am Baum hinauf zum Verunfallten. Anschließend wird ein Anschlagspunkt gewählt und je nach Patientenzustand dieser zum Boden abgeseilt.