IMMER WIEDER RETTUNGSHUBSCHRAUBER AM FICHTELBERG , ABER WARUM?

Hubschrauber ein sehr vielseitiges Rettungsmittel!

In den vergangenen Wochen und Tagen ist immer wieder der Rettungshubschrauber am Fuße des Fichtelbergs gelandet. Eine weit verbreitete Meinung ist, dass der Hubschrauber nur bei schwerkranken oder schwerverletzten Patienten zum Einsatz kommt. Darauf hin wurde geschlussfolgert, dass es in letzter Zeit sehr viele schwere Unfälle im Skigebiet am Fichtelberg gegeben haben muss.
Seitens der Bergwacht Oberwiesenthal kann dies nicht bestätigt werden!
Ein Rettungshubschrauber ist gleichermaßen als arztbesetztes Rettungsmittel anzusehen, wie die bodengebundenen Fahrzeuge des Rettungsdienstes. Dennoch hat er gegenüber anderen Fahrzeugen einen riesen Vorteil: Er kann in einem größeren Aktionsradius agieren. So können gegebenenfalls Patienten entsprechend ihren Verletzungen in die indizierte Fachklinik transportiert werden.
Außerdem wird der RTH zunehmend als Notarztzubringer eingesetzt. Dies geschieht bereits, wenn die beiden Notärzte des Altlandkreises Annaberg – Buchholz vergriffen sind.
Aber auch der Hubschraubereinsatz hat Grenzen. Witterungsbedingt musste „Christoph 46“ aus Zwickau wegen starken Schneetreibens und schlechter Sicht bereits zwei mal seinen Anflug auf Oberwiesenthal abbrechen.
Ob der Rettungshubschrauber zum Einsatz kommt entscheidet die zuständige Rettungsleitstelle, die Kameraden der Bergwacht sind dabei nur beratend tätig.

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