Geschichte der Bergwacht Oberwiesenthal in Eckdaten

Die Anfänge der Bergwacht und der medizinischen Betreuung in Oberwiesenthal gehen zurück in die 20er und 30er Jahre, als der Sportbetrieb und -wettkämpfe am Fichtelberg zunahmen. Damals fanden sich einige Ärzte und Samariter zusammen, um sich dieser Aufgabe zu stellen.

Weiterhin bildete sich ein Verein von Laien die sich unter ärztlicher Leitung als Ersthelfer betätigen. Neben theoretischen und praktischen Ausbildungen nahmen die Männer und Frauen auch an gesellschaftliche Leben im Landkreis Annaberg teil. Bei Festlichkeiten, Unzügen oder Wettkämpfen war der Samariter-Verein, wie sie sich nannten, stets dabei.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs trat erneut eine zunächst kleine Gruppe einsatzfreudiger Menschen in die Spuren der Samariter und des Roten Kreuzes, die verletzten Personen jederzeit Hilfe gaben.

Ausgehend von der Meteorologischen Station auf dem Fichtelberg formierte sich Schritt für Schritt, vom Roten Kreuz getragen, der Bergrettungsdienst.

 

 

 

Engagierte Kameraden wie Heinrich Geitner, Helga Gäbler oder die noch heute bei der Bergwacht tätigen Willi Pöschl und Walter Förster übernahmen im größer werdenden Wintersport-Terrain Verantwortung.

 

 

1959 wurde die erste offizielle “Unfallhilfestelle des Bergrettungsdienstes” unmittelbar am Schanzengelände eingeweiht.

 

Später wurde der Bergrettungsdienst (BRD) aus “verständlichen” Gründen in Bergunfalldienst (BUD) umbenannt, nach 1990 in “Bergwacht”.

 

Nach dem Umbau des Schanzengeländes 1974 bezogen wir unsere zweite Station, in der wir bis 2000 tätig waren.

Im Oktober 1999 war Grundsteinlegung zur Rettungswache die wir jetzt unser eigen nennen.

 

Am 1.9.2000 bezogen wir offiziell das Haus und merkten gleich in der anschließenden Wintersaison, daß das Gebäude eigentlich schon wieder zu klein ist.